Welche Hautpflege ist für meinen Hauttypen geeignet?

So wie es verschiedene Haar- und Augenfarben gibt, sprechen Spezialisten auch von verschiedenen Hauttypen. Ausschlaggebend für eine wirkungsvolle und effektive Hautpflege ist die Beschaffenheit der Haut. Je nach Hauttyp werden verschiedene Behandlungsmethoden empfohlen, die sich nach dem Fettgehalt der Gesichtshaut richten.

Der normale Hauttyp

Bei der normalen Haut ist in der Regel eine gute Durchblutung gegeben, was anhand der geringen Porensichtbarkeit und Pickelbildung erkennbar ist. Der natürliche Prozess des normalen Gesichtstypen ist praktisch im Gleichgewicht und bedarf nur weniger Aufwendungen für eine optimale Hautpflege. Für die straffe und feine Beschaffenheit der Haut eignet sich eine leichte Reinigungsmilch in Kombination mit einem alkoholfreien Gesichtwasser. Ein Peeling ist für die normale Haut nur selten notwendig, auf das tägliche Auftragen einer feuchtigkeitsspendenen Creme sollte allerdings nicht verzichtet werden.

Der trockene Hauttyp

Der trockene Hauttyp wirkt durch ein glanzloses und stumpfes Erscheinungsbild. Der Haut mangelt es an Fett, erscheint schuppig und spröde und ist besonders an der frühzeitigen Faltenbildung erkennbar. Nicht selten gesellt sich diesem Hautypen ein starker Juckreiz, der die Haut zusätzlich spannen lässt. Für die Reinigung von trockener Haut sind daher sehr milde Kosmetika zu empfehlen, die vor allem Feuchtigkeit spenden. Das Gesichtswasser sollte ebenso wie beim normalen Hauttypen alkoholfrei sein. Peelen ist auf ein Mal die Woche zu beschränken.

Der fettige Hauttyp

Fettige und glänzende Haut zeichnet den fettigen Hauttypen aus. Die großporige Haut wird meist von Pickeln und Mitessern begleitet, welche auf die erhöhte Fettproduktion der Haut zurückzuführen ist. Schon wenige Stunden nach der Reinigung tauchen neue glänzende oder fettende Stellen auf, daher empfiehlt sich in diesem Fall ein Gesichtswasser mit Alkohol. Ein Peeling kann zwei bis drei Mal pro Woche angewandt oder durch fettfreie Gesichtsmasken kombiniert werden. Verwendung von Cremes ohne Fettanteile mit antibakteriellen Wirkstoffen bieten sich für den fettigen Hauttypen optimal an. Ergebnis: schon nach wenigen Wochen wird ein besseres Hautbild geschaffen.

Der Mischhauttyp

Mitesser und Pickel in der T-Zone, welche die Stirn, die Nase und das Kinn umfassen, sind typisch für die Mischhaut. Sind ebenfalls trockene Wangen zu verzeichnen, schuppt die Haut oder spannt, so ist hier mit speziellen Gesichtsmasken zu arbeiten, die aus milden Wirkstoffen bestehen. Um die trockenen Wangen ebenfalls bestmöglich zu behandeln, sollte man auf Kombiprodukte zurückgreifen, die aus verschiedenen Cremes bestehen: die fetthaltige Cremesorte für trockene Hautpartien, die leichte Creme für die fetthaltige T-Zone.

Der empfindliche Hauttyp

Die empfindliche Haut erkennt man oft an den leicht geröteten und trockenen Hautstellen. Werden Reinigungs- oder Pflegeprodukte angewandt, so kommt es häufig zu einem Brennen oder Prickeln der Haut, was mitunter auch unangenehm sein kann. Milde Produkte mit wenigen Inhaltsstoffen und der Rat eines guten Hausarztes können hier der empfindlichen Haut die Pflege bringen, die es benötigt. Vermieden werden sollten Produkte mit Propylenglykol, Zimtsäurederivate, Formaldehyd oder Retinoide, da diese nur für weitere Hautirritationen sorgen. Pflegeprodukte ohne Seifeninhalte, Duftstoffe oder Konservierungsstoffe bieten sich hier am Besten an.

Im Laufe der Zeit kann sich der persönliche Hauttyp immer wieder ändern. Verantwortlich hierfür sind häufig Ernährungsumstellung, Wetter, hormonelle Schwankungen oder Medikamente.
Die reife Haut, die sich zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr entwickelt, bedarf ebenso einer aufmerksamen Pflege. In der Regel wird die Haut häufig trocken, daher sind hier Pflegeprodukte ans Herz zu legen, die den Wasserverlust regulieren und die Haut beruhigen.

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